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Sommer adé, Wasser auch? Der VKU hat nachgefragt!

Inwieweit ist die deutsche Wasserversorgung auf Hitze und Trockenheit vorbereitet? Welche Finanzierungen sind von Seiten der Politik für notwendige Investitionen in klimaresiliente Infrastrukturen vorgesehen?

Um ein aktuelles Bild aus der Praxis zu erhalten, hat der VKU im Juli eine kurze Umfrage zum Thema „Hitzesommer 2025“ an seine Mitglieder versandt, an der 130 Unternehmen teilgenommen haben.

Daraus ergab sich, dass ein Viertel der Unternehmen bereits mit infrastrukturellen oder ressourcenseitigen Engpässen konfrontiert war und die Nutzung zeitweise einschränken oder anpassen musste. Zukünftig erwarten sogar 75 % der Unternehmen eine Verschärfung der Situation und rechnen mit zunehmenden Engpässen bei niederschlagsarmen Sommermonaten.

Ein gutes Zeichen setzen die Unternehmen, weil sie bereits aktiv sind, um der Herausforderung zu begegnen, vor allem durch verstärkte Kommunikation und Information ihren Haushalts- und Industriekunden, um die Nachfrage zu beeinflussen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen setzen auf die wichtige und notwendige Kooperation mit benachbarten Versorgern sowie auf die Anpassung der Wasserentnahmerechte oder die Erhöhung des Fremdbezugs.

Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt die öffentliche Wasserversorgung zuverlässig – auch bei Hitze und Trockenheit.

Einig sind sich die Unternehmen laut Umfrage darin, dass der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung durchgesetzt wird und zwar als vordringliche Aufgabe der Politik. Dazu zählen auch bessere Fördermöglichkeiten für klimaresiliente Infrastruktur und  eine Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, um Investitionen zu beschleunigen.

Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage.

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