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Warum gibt es die CSRD?

Die CSRD fordert mehr als Berichterstattung – sie verlangt echte Transformation. Unternehmen müssen ihre gesamte Wertschöpfungskette auf Umwelt- und Menschenrechtsaspekte prüfen und konkrete Maßnahmen für ein nachhaltigeres Wirtschaften ableiten. Wer jetzt ein individuelles Nachhaltigkeitskonzept entwickelt, stärkt nicht nur seine Position bei Kunden, Mitarbeitenden und Banken, sondern investiert strategisch in die Zukunftsfähigkeit des eigenen Geschäftsmodells.

Warum gibt es die CSRD?

Aufgrund der CSRD müssen Unternehmen ihre Prozesse und die vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette auf den Prüfstand stellen und auf die Einhaltung von umwelt- und menschenrechtsbezogenen Aspekten untersuchen. Auf der Basis dieser nachhaltigkeitsbezogenen Due Diligence sind sodann Maßnahmen abzuleiten, mit welchen das Unternehmen seinen Betrieb auf ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem umstellt, um eigene oder regulatorisch vorgegebenen Ziele zu erreichen.

Im Vordergrund muss meines Erachtens die Frage stehen, ob wir ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem etablieren wollen und welchen Beitrag das eigene Unternehmen dazu leistet. Dies vorausgestellt bildet die Erarbeitung eines unternehmensindividuellen Nachhaltigkeitskonzepts die Grundlage eines zukünftigen Wirtschaftssystems und somit Wettbewerbsvorteile in der Zusammenarbeit mit nachhaltigkeits-bewussten Kunden und Mitarbeitern. Aufgrund der bankenregulatorischen Vorschriften werden insbesondere Unternehmen, welche auf Finanzdienstleistungen wie Kredite, Kontokorrentlinien und Bürgschaften angewiesen sind, ihre Hausaufgaben machen müssen.

Klar ist aber auch, dass die Umstellung des Betriebs auf ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem nicht ohne finanzielle und organisatorische Aufwendungen zu meistern ist. Unternehmen sollten dies jedoch als Investition in die Zukunft des Unternehmens verstehen.