BIM im Rohrleitungsbau

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Diese Beitragsreihe gibt einen praxisnahen Einblick in das Thema Building Information Modeling (BIM) im Kontext des unterirdischen Leitungsbaus. Mike Böge, der am IRO an der Schnittstelle von Forschung, Lehre und Branchenpraxis tätig ist, beleuchtet BIM aus vier verschiedenen Perspektiven:

Video 1 – Was ist BIM? Das erste Video legt das Fundament: Was steckt hinter dem Begriff BIM und warum ist er weit mehr als nur eine 3D-Visualisierung? Mike Böge erklärt, wie BIM als vernetztes digitales Informationsmodell den gesamten Lebenszyklus einer Leitung abbildet und warum es gerade im Leitungsbau mit seinen schwer zugänglichen Untergrundinfrastrukturen ein echter Gamechanger sein kann.

Video 2 – Praxisbeispiel: Bahnhof Hannover Anhand eines konkreten IRO-Projekts – der Sanierungsplanung rund um den Hauptbahnhof Hannover – zeigt das zweite Video, was passiert, wenn BIM-Theorie auf die Realität des unterirdischen Leitungsbaus trifft. Das Video veranschaulicht, warum der Leitungsbau eigene BIM-Standards und Schnittstellen braucht und welche Herausforderungen bei der Integration von Bestandsdaten in BIM-Modelle entstehen.

Video 3 – Gremienarbeit rund um BIM Wie kommen BIM-Standards in die Breite? Das dritte Video gibt einen Überblick über die laufende Normierungs- und Standardisierungsarbeit u. a. im VSB, in der DWA sowie im gemeinsamen Arbeitskreis von rbv und GSTT. Im Fokus stehen praxistaugliche Werkzeuge wie Muster-AIA und Muster-BAP, die Auftraggeber, Planer und Bauunternehmen eine gemeinsame Arbeitsgrundlage verschaffen sollen.

Video 4 – Ausbildung und Forschung Das abschließende Video zeigt, wie BIM an der Jade Hochschule in Zusammenarbeit mit dem IRO in Lehre und Forschung verankert wird. Konkrete Abschlussarbeiten wie etwa zu BIM-Anwendungsfällen beim Umbau eines Gasschieberkreuzes oder beim HDD-Verfahren belegen, dass BIM auch für den alltäglichen Leitungsbau relevant ist und nicht nur für Großprojekte im Hochbau.

Beiträge dieser Reihe