Die deutsche Wasser- und Abwasserwirtschaft steht vor einer Aufgabe historischen Ausmaßes. Ein Großteil der bestehenden Infrastruktur – Leitungen, Netze, Kläranlagen – wurde in der Nachkriegszeit errichtet und erreicht nun das Ende seiner technischen Nutzungsdauer. Gleichzeitig stellen der Klimawandel, demografische Veränderungen und wachsende regulatorische Anforderungen die Branche vor zusätzliche Herausforderungen. Kurz: Der Investitionsbedarf ist enorm – aber wie groß ist er wirklich, und wie lässt er sich verlässlich beziffern?
Diesen Fragen ist Thomas Straßer, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner bei Becker Büttner Held (BBH), im Auftrag des VKU systematisch nachgegangen. In einer umfassenden Studie hat er den Investitionsbedarf der gesamten deutschen Wasser- und Abwasserwirtschaft für die kommenden 20 Jahre modellhaft ermittelt – mit einem makroökonomischen Ansatz, gestützt auf öffentliche Infrastrukturdaten, Projekterfahrungen und einer bundesweiten Branchenumfrage.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Rund 800 Milliarden Euro werden bis 2044 benötigt. Das ist eine Vervierfachung des heutigen Investitionsniveaus. In zwei Videos erläutert Thomas Straßer die Studie im Detail.
Video 1 – Intro Dieses Video gibt einen ersten Einblick in die Inhalte der Studie.
Video 1 – Methodik Dieses Video gibt er Einblick in den methodischen Aufbau der Untersuchung und erklärt, wie belastbare Zahlen für eine ganze Branche ermittelt werden.
Video 2 – Ergebnisse Dieses Video präsentiert er die zentralen Befunde – und zeigt, welche Konsequenzen sich daraus für Unternehmen, Finanzierung und Entgeltgestaltung ergeben.-
