Diese dreiteilige Videoreihe richtet sich an Führungskräfte und Entscheider in Wasser- und Abwasserunternehmen und gibt einen systematischen Einblick, wie leistungsfähige Organisationsstrukturen entwickelt, maßgeschneidert und im Asset Management verankert werden können.
Video 1 – Die organisatorische Grundstruktur Die deutsche Wasserwirtschaft ist kleinteilig und durch vielfältige Rechtsformen geprägt und dennoch lassen sich im Kern vier wiederkehrende Organisationsgrundvarianten erkennen: die Strukturierung nach Prozessen, nach Assets, nach Sparten oder nach Regionen. Das erste Video stellt diese vier Grundvarianten anhand konkreter Unternehmensbeispiele vor, erläutert ihre jeweiligen Stärken und Schwächen und zeigt, dass in der Praxis meist eine sinnvolle Kombination dieser Kriterien zum Einsatz kommt. Ein wichtiges Fazit: Die Aufbauorganisation kann effizientes Arbeiten erheblich erleichtern oder behindern.
Video 2 – Maßgeschneiderte Organisationsstrukturen Wie leitet man systematisch die für das eigene Unternehmen passende Organisationsstruktur ab? Das zweite Video stellt eine praxiserprobte Methodik in vier Schritten vor: von der Definition strategischer Geschäftsfelder über die Erstellung eines Prozessmodells bis hin zur Synergie-Analyse und Ableitung der organisatorischen Grundvariante. Anhand eines konkreten Beispiels wird gezeigt, welche Prozesse zentral gebündelt und welche dezentral verantwortet werden sollten und welche unternehmensspezifischen Faktoren wie Geschichte, Investitionsintensität und verfügbare Führungskräfte die individuelle Ausgestaltung beeinflussen.
Video 3 – Organisation des Asset Managements Asset Management ist die zentrale Aufgabe jedes Wasserversorgers und doch scheitert seine Einführung häufig, weil die organisatorischen Voraussetzungen nicht geschaffen wurden. Das dritte Video erklärt, warum ein klar definiertes Rollenverständnis die Basis jedes funktionierenden Asset Managements ist, und unterscheidet die drei wesentlichen Rollen: Asset Owner, Asset Manager und Asset Service. Darüber hinaus wird gezeigt, wie ausgereiftere Organisationen zwischen zentralem strategischem, zentralem operativem und dezentralem operativem Asset Management differenzieren und wie sich diese Rollen schrittweise in der Primärorganisation verankern lassen, ohne unnötige Konflikte zu erzeugen.
